Workshop am 28. April von 12.00 - 19.00 Uhr in der Volkshochschule Dessau-Roßlau

Ausgehend von der Beobachtung, dass es bisher kaum wirksame Angebote gibt, die sich schwerpunktmäßig mit gegenwartsbezogenem Antisemitismus beschäftigen, der sich am Staat Israel entzündet, möchte das Modellprojekt „MFFB-Bildungsbausteine: Demokratie stärken – Antisemitismus bekämpfen“ in Kooperation mit dem Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE in Dessau-Roßlau eine Diskussion in Gang bringen.

In dem Seminar mit dem Titel „Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt“ sollen die Teilnehmenden dazu befähigt werden, den Nahostkonflikt faktenbasiert zu analysieren. Hierzu werden Kenntnisse der Geschichte, der Gesellschaft und der Strukturen des Staates Israel vermittelt. Im Fokus der Vermittlung steht die Funktionsweise des israelischen Staates als funktionierende, plurale Demokratie im Nahen Osten. Dieses Wissen wird mit populären Mythen und israelbezogenen antisemitischen Stereotypen konfrontiert, um das Urteilsvermögen zu stärken und somit das demokratische Bewusstsein bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu schärfen.

In einem 7-stündigen Workshop wird am 28. April 2016 auf diese und weitere Fragen erfahrungsorientiert, interaktiv und medienbasiert eingegangen, um die Teilnehmenden in ihrer Handlungssicherheit im Umgang mit israelfeindlichen und antisemitischen Äußerungen zu stärken. Außerdem leistet der Workshop einen Beitrag zum Verständnis für die Funktion demokratischer Strukturen im jüdischen Staat.

Netzwerk Gelebte Demokratie und Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Anhalt im April 2016

Programm

12.00 Uhr // Eröffnung und Begrüßung
12.30 Uhr // Die israelische Demokratie in der Praxis: Gewaltenteilung, Grundrechte und besondere Herausforderungen
13.45 Uhr // Pause
14.15 Uhr // Israel und Palästina – Zur Gründung des israelischen Staates
15.00 Uhr // Pause
15.15 Uhr // 1948 und die Folgen
16.00 Uhr // Pause
16.15 Uhr // Versuche einer Zweistaatenlösung zwischen Israelis und Palästinensern
17.45 Uhr // Pause
18.00 Uhr // Abschlussdiskussion

Methoden: Inputvorträge, Gruppendiskussion, Quellenarbeit, Rollenspiel, Filmclipvorführung

ReferentInnen: Jörg Rensmann, Matheus Hagedorn
Jörg Rensmann ist Programmdirektor des Projekts „Demokratie stärken – Antisemitismus bekämpfen“ des Mideast Freedom Forum Berlin; Matheus Hagedorny arbeitet als Programmmanager im Projekt

Veranstalter

Mideast Freedom Forum BerlinNetzwerk Gelebte DemokratieProjekt GegenPart - Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Anhalt

Datum / Zeit / Ort

28. April 2016 // 12.00 – 19.00 Uhr
Volkshochschule Dessau-Roßlau
Raum 1.24
Erdmannsdorffstr. 03
06844 Dessau-Roßlau

Kosten und Verpflegung

Ein Teilnehmendenbeitrag wird nicht erhoben. Fahrtkosten können nicht erstattet werden. Es steht Ihnen ein kleiner Imbiss (alkoholfreie Getränke und kaltes Buffet) zur Verfügung.

Vorbehalt der Veranstaltenden

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder sich rechtsextremistisch oder rassistisch äußern, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Flyer und Anmeldung

Hier gibt es den Flyer als PDF-Datei zum Download: "Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt"

Ein verbindliche Anmeldung ist bis zum 26. April 2016 erforderlich, weil die Teilnehmendenzahl begrenzt ist.  Verwenden Sie dazu das beigefügte Formularoder die untenstehenden Kontaktmöglichkeiten.

Infos/ Kontakt

Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE Dessau-Roßlau
NETZWERKGRUPPE
Steffen Andersch
Schlachthofstr. 25, 06844 Dessau
Tel.: 0340/ 26 60 21 3
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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