Interkulturelle Gesprächsrunde mit ICJA-Gästen im Bauhaus

Der Pfingstsonntag ist für die meisten Menschen ein christliches Fest, ein Tag der Ruhe und Entspannung.
Es war aber auch das Wochenende, an dem etwa 130 Menschen aus 70 Jahren ICJA-Geschichte unter dem Motto "grenzenlos vereint"nach Dessau kamen um auf eine bewegte Zeit des Freiwilligenaustausches zurückzublicken. Den Organisatoren war dabei wichtig, die Stadt Dessau-Roßlau kulturell und politisch einzubinden. Deshalb wandten sie sich mit ihrer Anfrage an das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE Dessau-Roßlau.

So sollte ein Workshop in dem es um die „Charta der Toleranz für Dessau-Roßlau geht, Teil des ICJA-Programmes werden. Die Projektschmiede Dessau e.V. hatte bereits zuvor einige Workshops zu diesem Thema mit Schülerinnen und Schülern des Liborius-Gymnasium Dessau durchgeführt. In Absprache mit den Organisatoren wurde der Wunsch nach einer moderierten Hinführung zur Entstehung der CHARTA DER TOLERANZ in Dessau-Roßlau entwickelt, die auch Gästen unserer Stadt eine aktive Einbeziehung und somit Identifikation mit den Zielen der CHARTA ermöglicht.

Die mobile Ausstellung zur CHARTA DER TOLERANZ machte zu dieser Veranstaltung in der Stiftung Bauhaus halt, um die Teilnehmenden auf Fragen der Toleranz in der Zivilgesellschaft aufmerksam zu machen.

Ab 15:00 Uhr sollte der Workshop „Die CHARTA DER TOLERANZ zu Gast bei Gästen: „grenzenlos vereint“  mit etwa 25 Teilnehmenden beginnen. Kurzvideos, ein Beamer, die Ausstellung und Moderationswände waren bereit - gekommen sind 4.

 

„Gearbeitet wird mit denen die da sind!“

4 junge Teilnehmerinnen aus Syrien, Pakistan und Tunesien waren gekommen und aus dem ursprünglich deutschsprachig geplanten Workshop wurde eine interessante, lockere Gesprächsrunde in englischer Sprache, in der Daniel Kutsche den Teilnehmerinnen den Entstehungsprozess der Charta anhand der mobilen Ausstellung veranschaulichte und einen engen Bogen zur Geschichte des Bauhauses zog, das zu Zeiten des Nationalsozialismus aus Weimar und Dessau vertrieben und dessen Kunst als „entartet“ beschimpft wurde. Auch Erfahrungen der jungen Frauen auf ihren Reisen in andere Länder sollten eine Rolle spielen. Die Herkunftsländer der Teilnehmerinnen wurden ebenfalls in den Workshop einbezogen. Da eine Teilnehmerin gebürtige Palestinenserin ist, wurde der Konflikt zwischen Israel und Palestina ebenfalls unter den Aspekten „Vielfalt und Toleranz“ beleuchtet.

Am Ende wurden aus geplanten 90 Minuten fast 2 1/2 Stunden.
Die 4 jungen Frauen nehmen die Idee der Charta der Toleranz mit in ihre Heimat.


INFOS / KONTAKT

Projektschmiede Dessau e.V.
Daniel Kutsche (Vors.)
Saarstraße 13
06846 Dessau-Roßlau
Telefon 0340 5710 9871
Fax 0340 5710 9872
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.projektschmiede-dessau.de

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